CB-Funk (Citizens’ Band Radio) ist ein lizenzfreier Sprechfunkdienst, der seit den 1970er-Jahren weltweit genutzt wird. Er ermöglicht unkomplizierte Funkkommunikation über kurze bis mittlere Entfernungen – ohne Prüfung oder besondere Voraussetzungen.
CB-Funk ist ein sogenannter Jedermannfunk. Jeder darf funken, solange er zugelassene Geräte verwendet und die gesetzlichen Bestimmungen einhält. Der Dienst wird für Freizeit, Hobby, Touren, Konvois, Notfälle und den allgemeinen Informationsaustausch genutzt.
Frequenzbereich: 27 MHz (11-Meter-Band)
Kanäle: 40 oder 80 Kanäle, abhängig vom Land
Modulationsarten:
FM (Standard)
AM
SSB (Single Side Band) für größere Reichweiten
Reichweite:
Typisch 5–30 km
Mit SSB und guten Bedingungen deutlich mehr
CB-Funker verwenden oft eigene Rufnamen („Skip´s“) und greifen auf verschiedene Funkcodes zurück, darunter die traditionellen Q-Codes wie „QTH“ (Standort) oder „QSL“ (Verstanden?).
Bestimmte Kanäle haben fest etablierte Funktionen, zum Beispiel:
Kanal 9: Notrufkanal/Verkehrskanal, oft von Lkw-Fahrern genutzt
Lkw-Fahrer
Hobbyfunker
Offroad- und 4x4-Gruppen
Outdoor-Gemeinschaften
Notfunk-Interessierte
Mobilfunkgeräte fürs Auto
Handfunkgeräte für unterwegs
Stationäre Funkgeräte mit Basisantenne für zuhause
Unter besonderen atmosphärischen Bedingungen wie Sporadic-E können Funkverbindungen über mehrere hundert oder sogar tausend Kilometer entstehen – ein Highlight für viele Funkbegeisterte.
Bis heute hat der CB-Funk eine lebendige Szene mit Funkrunden, regelmäßigen Treffen, Wettbewerben und einer starken Community. Besonders im Zeitalter digitaler Kommunikation wird er zunehmend als nostalgisches, aber gleichzeitig praktisches Kommunikationsmittel geschätzt.